"Stoffwechsel-Tipps" | Kurseinheit 03

In Balance mit dem richtigen Lebensstil

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Tipps für einen leistungsstarken Stoffwechsel

Hohe Säurelast im Körper – was tun?

Viele Menschen haben auf Grund einer erhöhten “respiratorischen Säurelast” einen eingeschränkten Stoffwechsel – gehörst Du auch dazu?

Dann bedeutet dies für Dich, dass die Verwertung von Sauerstoff und somit die Bildung von Energie in Deinen Zellen gerade nicht optimal verlaufen kann. Es lohnt sich also die Säurelast in Deinem Körper zu reduzieren. Wie Du das anstellst?

Erfahre in dieser Kurseinheit wie Du …
  • Säuren aktiv los wirst

  • durch basische Gegenspieler einen Ausgleich schaffst

  • Deinen Körper im Vorhinein vor der Bildung und Zufuhr zu vieler Säuren schützt

[Video] Was bedeutet eine hohe Säurelast für Deinen Körper?

Fördere Deine Säure-Basen-Balance!

Grundsätzlich hat Dein Körper gut funktionierende Puffersysteme, um Säuren zu neutralisieren, also auszugleichen und Dein Blut somit immer im richtigen pH-Bereich von ca. 7,4 zu stabilisieren. Da ein Wert von 7,0 als neutral gilt, ist Dein Blut also mit 7,4 deutlich im basischen Bereich und übersäuert tatsächlich nur in absoluten Ausnahmefällen (z. B. bei einer Entgleisung des Blutzuckerspiegels).

Doch nicht nur der pH-Bereich in Deinem Blut, sondern auch das Säure-Basen-Verhältnis zwischen Deinen Zellen ist entscheidend für Dein körperliches Wohlbefinden und einen aktiven Stoffwechsel.

Denn zu viele Säuren können die Durchlässigkeit Deiner Zellwände verschlechtern, so dass Stoffe (wie Nährstoffe, Sauerstoff oder Kohlenstoffdioxid) nur noch eingeschränkt in die Zelle hinein oder aus ihr hinaus geschleust werden können.

Für einen aktiven Stoffwechsel ist jedoch genau dieser Prozess entscheidend! Nur wenn viel Sauerstoff bei Deinen Zellkraftwerken ankommt, können diese auch genügend Energie für Deinen Körper produzieren. Ich habe heute deshalb

3 Tipps für Dich …

wie Du ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis fördern und somit aktiv Deinen Stoffwechsel unterstützen kannst:

1. Integriere Anti-Stress-Techniken in Deinen Alltag

Bewusstes Atmen, autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Meditation oder auch ausgleichender Sport und andere Hobbies können Deinen Stresslevel wieder auf ein normales Maß zurückführen.

Mit der vorgestellten, intensiven 4-6-Atmung aus Deiner 1. Stoffwechsel-Einheit [KLICK] hast Du bereits einen überaus wirksamen Weg kennengelernt. Denn Du atmest währenddessen nicht nur wichtigen, frischen Sauerstoff ein, sondern Dein Körper wird durch das verlängerte, bewusste Ausatmen eine ordentliche Portion Säuren (in Form von Kohlensäuren) über Deine Lungen los.

Anti-Stress-Techniken in den Alltag einbauen

Regelmäßige Basen(fuß)bäder

Reduziere säurebildende Lebensmittel

Außerdem bewirkt bewusste Atmung, dass Dein Körper in den Entspannungs- und Regenerationsmodus schaltet und somit weniger Stress-Hormone bildet.

Dadurch wird es Deinem Körper möglich, sich beispielsweise um Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse zu kümmern und überschüssige Säuren über Deine Leber unschädlich zu machen, bzw. über Deine Nieren wieder auszuscheiden.

All diese wichtigen Prozesse werden nämlich durch die anhaltende Ausschüttung von übermäßig vielen Stress-Hormonen gestört und somit ist Stress maßgeblich für die Anreicherung von Säuren in Deinem Körper verantwortlich.

2. Regelmäßige Basen(fuß)bäder

Gönne Dir zum Säure-Basen-Ausgleich regelmäßig Basen(fuß)bäder – sie wirken ebenso entspannend und fördern zugleich die Aufnahme von basischen Mineralien über Deine Haut.

So geht´s:

Damit sich die Hautporen öffnen und Säuren ausgeschieden werden können, lass Dir in eine geeignete Schüssel oder Wanne Badewasser mit einer idealen Temperatur von 37-40°C ein. Anschließend gib basisches Meersalz oder Magnesium-Flakes (diverse Hersteller) in das Wasser. Ein basisches Fußbad sollte mindestens 30 Minuten dauern, besser sind 60 Minuten oder mehr. Dabei höre auf Deinen Körper und breche das Fußbad ggfs. ab, wenn Du negative Auswirkungen auf Deinen Kreislauf spüren solltest.

3. Reduziere säurebildende Lebensmittel

In der Übersicht weiter unten [KLICK] zeige ich Dir, welche Lebensmittel Du reduzieren kannst, um durch Deine tägliche Ernährung einen großen Teil zur optimalen Säure-Basen-Balance beizutragen.

Auch durch den folgenden Praxis-Tipp wird es Dir im Alltag leichter fallen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen säuren- und basenbildenden Lebensmitteln zu erreichen…

Praxis-Tipp: Kohlenhydrate im Visier

Wie sieht Dein Speiseplan aktuell aus?

Die Steigerung von Omega-3-Fettsäuren ist bereits ein guter Anfang (siehe Stoffwechseleinheit 2 [KLICK]). Doch in der heutigen Zeit ist der Teller vieler Menschen vor allem mit kohlenhydrathaltigen Sättigungsbeilagen wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot gefüllt und auch beim kleinen Hunger zwischendurch greifen viele zu Brezel, Kuchen, Süßigkeiten oder Säften.

All diese Lebensmittel liefern dem Körper reichlich Energie in Form von Zucker (Glukose). Bei einem eher inaktiven Lebensstil oder einem überwiegend sitzenden Job kann der Körper dieses Übermaß an Zucker jedoch gar nicht verwerten.

Überschüssiger Zucker wird dann teilweise in Fett umgewandelt oder gar zu Säuren verstoffwechselt. Bei kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln heißt es also Qualität statt Quantität!

Sammle wieder fleißig Aktiv-Punkte in Deinem Stoffwechsel-Fahrplan [KLICK], indem Du bei Hauptmahlzeiten Deinen Teller nur etwa zu einem Viertel mit kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie Nudeln, Reis oder Brot befüllst. (Sportler und Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen dürfen etwas großzügiger sein.) Greife dann am besten zu vollwertigen Produkten wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln oder Kartoffeln.

Mindestens die Hälfte Deines Tellers ist hingegen für pflanzliche, ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse, Salate, Pilze und Kräuter reserviert. Sie beinhalten nämlich weniger Zucker und verwöhnen Deinen Säure-Basen-Haushalt zudem mit wertvollen, basischen Mineralien, z.B. Magnesium, Calcium, Kalium und Natrium.

Diese SÄUREBILDENDEN LEBENSMITTEL nur in Maßen (statt Massen) verzehren:
  • alle tierischen Lebensmittel, z.B. Fleisch, Wurstwaren, Fische und Schalentiere, Milchprodukte und Eier

  • alle Mehlprodukte und Teigwaren, vor allem geschältes und poliertes Getreide, z.B. weißer Reis

  • gehärtete, raffinierte Fette und Öle, billige Salatöle und Margarine

  • Süßigkeiten und Fertigprodukte, die Säurebildner enthalten

  • Kaffee und schwarzer Tee

  • Alkohol und Softdrinks wie Limonaden, Cola oder Energydrinks (so gut es geht vermeiden)

Los geht’s – jetzt bist Du dran:

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Reichlich Gemüse und Salate einkaufen, Gerichte mit hohem Gemüseanteil kochen und Deinem Körper zusätzlich wertvolle Entspannungsmomente bescheren, indem Du Dir bewusst Zeitfenster dafür schaffst.

Wie wäre es beispielsweise mit einem regelmäßigen, regenerierendem Feierabendritual, um dann gestärkt und „ohne Stress-Hormone“ in Deinen Feierabend zu starten?

Glaube mir, je mehr Aktivpunkte Du in Deinem Stoffwechsel-Fahrplan (klick) durch bewusste Entspannungsmomente, weniger Sättigungsbeilagen oder mehr Omega-3-Fettsäuren, Trinkflüssigkeit und Gemüse sammelst, desto reibungsloser und leistungsstärker arbeitet Dein Stoffwechsel für Dich! Alles Gute und bis zum nächsten Mal,

Deine Karima Stockmann